Küsterhaus

Das Küsterhaus in St. Vit – Impressionen

Überflug 2017:

   

 

 

Was bisher geschah und wie es weitergeht

  • Nach dem Tod unseres langjährigen Küsters Vitus Poll und dem späteren Auszug seiner Frau aus dem Küsterhaus, ist das Gebäude seit dem Sommer 2014 nicht bewohnt.IMG_7376_
  • Das Küsterhaus ist Eigentum der Kirchengemeinde St.Vitus.
  • Fast alle denkbaren Optionen für eine Folgenutzung des Hauses mussten vom Kirchenvorstand wieder verworfen werden: Eine Vermietung kommt im derzeitigen Zustand nicht in Frage. Eine Vermietung nach erfolgter Sanierung ist wirtschaftlich nicht realisierbar. Ein Verkauf ist wegen der unmittelbaren Nähe zur Kirche indiskutabel und ein Abriss ist weder wünschenswert, noch realisierbar, weil das Haus unter Denkmalschutz steht.
  • Die Kirchengemeinde würde für eine Restaurierung weder kirchliche, staatliche oder sonstige Zuschüsse erhalten.
  • Schon beim Bau des Hauses im Jahr 1658 stand bereits ein öffentliches Anliegen im Mittelpunkt. Das Haus sollte einen Küster beherbergen, der auch Lehrer der ersten St.Viter Schule werden sollte. Zudem sollte eine Übernachtungsmöglichkeit für den Pfarrer aus Wiedenbrück ermöglicht werden. Diese Anliegen spiegeln sich noch heute in der Inschrift im Torbogen des Hauses, wo es sinngemäß heißt: „Dieses Haus wurde für das Dorf und die Seinen gebaut.“
  • Deshalb entstand die Idee, das Küsterhaus einem noch zu gründenden Verein zu übertragen, der Träger und Betreiber des Gebäudes als Dorfgemeinschaftshauses wird. Auf diese Weise soll der öffentliche Charakter des Gebäudes gewahrt bleiben und als Haus weiterhin dem Dorf und seinen Bewohnern zur Verfügung stehen. Zudem ist ein Verein im Gegensatz zur Kirchengemeinde in der Lage, öffentliche Mittel für die Restaurierung zu erhalten.
  • Wird neben dem Vitus-Haus ein solches Gebäude benötigt? Ja, das Vitus-Haus ist ein funktionaler Zweckbau, der auch zukünftig für Versammlungszwecke benötigt wird – dies würde wegen der Kleingliederigkeit des Küsterhauses dort nicht möglich sein. Deshalb soll das Küsterhaus ein deutlich anderes Nutzungskonzept erhalten. Überlegungen dazu sollen bei der Versammlung am 16. Juni vorgestellt werden.IMG_7373_k
  • Um die weiteren Schritte zu ermöglichen, wurde inzwischen ein bauhistorisches Gutachten erstellt, viele Fauchleute um Rat gefragt und auch schon mit der Denkmalbehörde verhandelt.
  • Derzeit wird eine Expertise als Antrag zur Restaurierung erarbeitet.
  • Am 1. Mai waren rund 1.000 Besucher am Küsterhaus und haben sich dort informieren und bewirten lassen.
  • Noch vor dem Informationsabend am 16. Juni wird sich der neue Trägerverein „Dorf aktiv“ gegründet haben. Bei der Versammlung wird sich der erste Vorstand des Vereins vorstellen.
  • Ziel ist die Beantragung öffentlicher Mittel zur Sanierung des Hauses noch in diesem Jahr.
  • Der Beginn der Restaurierungsarbeiten könnte somit in der Mitte des kommenden Jahres liegen.
  • Die Restaurierungsarbeiten könnten nach einer ersten Schätzung nach ca. 5 Jahren vollständig abgeschlossen sein.

Der Kirchengemeinde, wie auch den Initiatoren des neuen Vereins liegt der Erhalt des ältesten, nicht landwirtschaftlich genutzten Hauses unseres Dorfes sehr am Herzen. Dieses Anliegen zu verwirklichen, stellt eine große Herausforderung für unser Dorf dar. Dazu braucht es viele Mitstreiter, Unterstützer und Helfer, die das Projekt gemeinsam zum Erfolg führen.


Weitere Informationen zum Küsterhaus finden Sie auf den folgenden Seiten:

Wir berichten sowohl über die Geschichte als auch die geplante Renovierung des ältesten Hauses von St. Vit.

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